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Sicher wird keinem entgangen sein das in Berlin – Friedrichshain der Notstand anders gesagt der Bürgerkrieg ausgebrochen ist, denn die Medien berichten jeden Tag davon. Mal mehr oder weniger reißerisch oder sachlich. Da ist also ein Haus Rigaer 94 autonomer subkultureller antifaschistische Bastion gegen den Schweinestaat.  Sie sind die Nachfolge Generation der einstigen Hausbesetzerszene die Ihren Anfang in den 70 er hatte und das letzte besetze  Haus von Innensenator Lummer am Ende der 90er seinen Niedergang hatte. Man könne nun den Vergleich Galier kämpfen gegen Römer siehe Asterix und Obelix heranziehen und der jetzige noch Innenminister wäre der Imperator gegen eine Minderheit die dem Staat den Kampf angesagt hat. Augenblicklich ändern sich täglich die Tatsachen und die Räumung war illegal. Das ist auch für einen Innenminister ein herber Schlag der seine Polizeiminister nötigt mit Hundertschaftendort Stellung zu nehmen. Man vergesse nicht das es für beide Seiten einen enormen Shitstorm an Meinungen und Gegendarstellungen gibt was nun rechtens ist. Autos abfackeln, Farbbomben schmeissen, Glasscheiben von Häusern demolieren, in Netzwerken verkünden daß Anschläge folgen, weil Bonzen, Imobilienheie die Gentrifizierung vorantreiben und Bullen Schweine sind. Das kann man einer Jugend die mit einer Nullbock-einstellung weil Arbeit Ausbeutung nicht verdenken. Man muß linke Strukturen verteidigen und bastelt man sich gemeinsam ein Weltbild in einer Stadt in der man eigentlich nur zum Kampf bereit ist. Das funktioniert in dem man den Joint kreisen lässt und sich einig ist den nächsten Anschlag vorzubereiten. Warum sich ein Mensch eine Luxuskarosse leisten kann liegt daran das dieser jemand wohl Geld dafür hatte. Für diese jungen Typen ist aber Geld nur Dreck um zu überleben und so müssen sie sich ab und an mal prostituieren um sich Tabak Alk und ein paar Lebensmittel leisten zu können. Ihre Ideologie von einem autonomen Leben funktioniert in einer Stadt nicht, denn auch eine Berliner Tafel gehört zum Schweinesystem. Da fragt man sich doch ob diese Kerle wirklich die Reife haben…(für was auch immer)und warum wandern sie nicht dahin aus, wo man für sein Überleben Beeren sammelt, Fallen stellt, Tiere jagt(geht als Vegetarier nicht) oder sich als Selbstversorger auf das Land geht. Das wäre aber eben doch zu langweilig. Linke Strukturen verteidigen ist ein immer währender Lebenskampf für den es sich lohnt zu kämpfen dazu braucht es die Solidarität der Sympathisanten und Anwohner die genervt sind das ihr Kiez seit Monaten von Polizei belagert wird und Schikanen stattfinden weil sich ein Innenminister kurz vor der Wahl profilieren möchte. Gewiss man verhandelt nicht mit Terroristen. Der Berliner Bürgermeister ist auch gerade vor der Wahl eine Konkurrenz. Frau Merkel will Gesprächsfäden ziehen und Maizière verteidigt Henkel der seinen Polizeipräsidenten Kandt anweist Räumung ohne Titel sei legitim! man handele auf Anweisung des Hauseigentümers dessen Anwalt den Gerichtstermin nicht wahrnehmen kann weil sein Auto abgefackelt ist. Kommen wir zum Schluss. Die Spirale der Gewalt ist ein Zustand des Krieges und den haben wir gerade mitten in Berlin. Als Autor distanziere ich mich jenseits meiner politischen Überzeugung für eine der Parteien und befürworte keiner der Handlungen. Jeder Mensch hat das Recht sein Glück und seinen Platz in der Welt zu finden.  Aber schon richtig man muß dafür kämpfen!

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The Show must go on


Die freie Organisation politische Schönheit ist wieder mal etwas ganz besonderes eingefallen. Diesmal sollen Tiger Flüchtlinge fressen, ob wohl die Tiger eigentlich lieber Rind Reh und Schwein fressen statt Flüchtlinge. Aber das ist nur der Aufzug einer Thematik wenn Kind Mama fragt: „warum kommen die denn nicht mit dem Flugzeug?“ Diese einfache scheinbar naive Frage ist genau das Problem der Bundesrepublik die Airlines mit Strafen zu belangen. Dabei wissen wir doch alle,  das Verhältnis mit der Türkei und dem Abkommen Flüchtling gegen Flüchtling zu tauschen schon kalte Suppe ist.

Die Tiger die aus dem Saarland zu Gast in Berlin sind gähnen vor Langeweile. Wer sich die Webseite von Politische Schönheit genau anschaut kann dort sein Vota für die Einreise einer Flüchtlingsfamilie mit Spendengeld für das gecharterte Flugzeug Joachim 1 votieren.  Einreisen oder sterben? Sie haben die Wahl.
Ein Dompteur im römischen Gewand verteilt kleine Leckerli und die Tiger fauchen. Ein gefundenes Fressen für alle die sich das Eintrittsgeld für den Berliner Zoo sparen wollen. Aber nicht genug der Shitstorm in den sozialen Netzwerken ist be-eindruckend. Die Idioten sollen sich doch selbst fressen lassen.
Fazit: Es war eine geniale Inszenierung verhöhnt und be-argwöhnt schau-lustig und medien-wirksam doch am Ende wurde niemand gefressen. Der Showdown war am 28. Juli Das Massensterben im Mittelmeer darf also weitergehen.
Tausende Bilder wurden gemacht von den ach, so zahmen Raubkatzen und wer weiß wo sie heute sind.

Event

Tiger Domteur

Tiger

Satt sätter am sättesten


Wie satt sind wir? Sehr satt! So satt das andere Hungern müssen? Angesichets der hungernden Menschen und ganze Landstrichen verdürren ist die Milch in Deutschland zu billig. Besser wegschütten als davon Käse zu machen. Kann man gut in Flüsse verklappen Ist doch schon Käse genug. 48 Stunden Neukölln das vom 24- 27 Juni stattfindet widmet sich der Frage Wie satt sind wir! Link

Ausstellung Boris Lurie


Das Jüdische Museum Berlin widmet Boris Lurie und seiner radikalen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem 20. Jahrhundert eine große Retrospektive. Lurie forderte von der Kunst und dem Kunsthandel politische Relevanz ein.

BorisLurie_ausstellungsplakat

Um Boris Lurie Werk zu verstehen muß man die Hintergründe und Lebenslauf kennen.  Seine Geschwister und Eltern wurden in einem deutschen Konzentrationslager ermordert. Boris Lurie wanderte in die USA aus und war bis zu seinem Tod als Künstler tätig. Er gründete die Gruppe NO!ART. Seit Jahren gibt es einen Rechtsstreit um die Marke NO!ART deren Rechtsanwälte die Rechte von Boris Lurie gegenüber Dietmer Kirves als langjähriger Freund von B. L. war und seine Werke auf seiner Webseite in Frage stellen.

DADA


Die Geburtsstunde des Dada schlug in Zürich
Hier nahm der Dadaismus seinen Anfang: im Cabaret Voltaire in Zürich. Wer nicht wusste, dass an diesem Abend offiziell die Geburtsstunde des Dadaismus schlug, musste sich wie in einem Irrenhaus gefühlt haben. Oder wie in einer Kindertheateraufführung. Die Dadaisten wollten eine neue Kunst schaffen, oder besser gesagt: Antikunst. Weiterlesen…

Sound poetry by Dermot O'Reilly, ca. 1921